Sieben Mal rufen, wir schaffen das . aus.. *** Kuddels Erzählungen..... khAhh24


 Sieben Mal rufen, wir schaffen das.

Sterneneuro.

-..-
Sie waren noch Kinder gar,
sie hießen Chantal und Kevin,
sie beide waren Geschwister,
doch sie waren gar so arm,
das sie No-Name Bekleidung
zur Schule hin, tragen mussten.
Oft schauten sie hoch hinauf,
zum Fahnenmast der Schule,
hoch zu dieser blauen Fahne,
die im Wind gar hin und her
flatterte, mit vielen goldenen
Sternen ausgeschmückt war.
Doch noch der stärkste Sturm,
ließ gar Sternchen aus der Fahne
herab wehen, wenn sie sich auch
noch so anstrengten und ihre Tshirt's
der blauen Fahne entgegen hielten.
Kein Sternchen fiel ihnen entgegen.
Sie wünschten sich gar sehnlichst,
doch mithalten zu können, mit ihren
Konsum-Schulkameraden. So doch,
wenn gar mal Sternchen fielen, dann
glitten leider die Sternchen zu weit,
fern über ihren Horizont hinaus, meist
weit zum anderen End gar, da wo man
Sternenreichtum schon immer kannte.
Dann sahen sie wieder einmal mit gar
so übergroßen traurigen Kinderaugen zu,
wie das Glück und die golden Sternchen
ihrer blauen Eurofahne sie wieder mal
übersah. Dann trösteten sie sich, die
beiden so traurigen Geschwisterchen
gegenseitig und es rollten den beiden
dicke Tränen über die roten Wangen,
bis auf  's einfache, markenlose T-Shirts.
So schauten jene Kinder immer mal gar
wieder hoch so hinauf, trotz alledem,
in der Hoffnung, irgendwann mal ein
Sternchen zu ergreifen, welches ganz
nah mal, in ihrer Nähe gar herabgleitet
und sie in einer besseren Welt geleitet.
So gingen sie Hand in Hand weiter, in
gar so tiefen Gedanken versunken und
träumten von all den goldenen Sternen
in der blauen Fahne. . Das sie irgendwann
auf sie gar herabprasseln würden, wenn sie
nur stets lange genug, so überlegten sie sich,
wohl sieben Mal hintereinander, in der siebten
Stunde des Tages, auf Schlag: Wir schaffen es:
laut, inbrünstig der Fahne entgegenrufen würden.
--...--
Tschüs, Kuddel-Hamburg.
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KurtsMärchen

Sieben Wollknäul vom Thörlspark Baumgeist Fido.. *** Kuddels Erzählungen..... khAhh24

Thörlspark die sieben Wollknäul.
 *** Kuddels Erzählungen.
--...--
Einst vor vielen, vielen Jahren, unter einer Birke fein,
stand im so kleinen Thörls-Park eine Rundbank klein,
sie stand dort meist nicht gar allein, einige der Leute
gar meist, so im Schatten des Baumes, schnatternd
und auch mächtig und stets angeregt unterhielten.
Mal sich stritten und auch hin und wieder lachten.
Meistens waren es immer die gleichen Leute, so an
der Zahl um sieben, die sich hier oft, an der Birke
aufhielten. Doch eines Tages, es war mal wieder
gleißend heiß und das sitzen unter der Birke war
nur hier ganz ohne Schweiß. Da erschien, wie aus
dem Nichts, heraustretend wie aus einer wabernden
Gravitationswolke, in gebückter Haltung, ein sehr,
sehr alter Mann und sein Umhang war zerschlissen.
Auch war der Mantel löchrig und auf seinem Kopf trug
er einen schwarzen Spitzhut und an seinem Arm hing
ein großer Weidenkorb, der erschien einem so, gegen
die Sonne gar so betrachtet, mit vielen so prächtigen,
bunten und schillernden 7 Wollknäul, die er unter den
Baumsitzenden verteilte, mit dem Spruch: Der Winter
ist nicht gar mehr weit, meine Finger mich plagen von
Rheuma und Gicht, einen neuen, warmen Umhang für
mich zu machen, in dieser kurzen Zeit, schaffe ich nicht.
So sage ich euch hier und heute, hört ihr lieben Leute, ich
kann euch allesamt nicht verschonen, wer also mir den
wahren Umhang strickt, den will ich hernach belohnen.
Mit einem Beutel mit sieben dicke Goldstücke drin, für
den der sich aufrichtig bemüht, möchte ich extra betonen.
So hört ihr sieben Leut, unter'n mintgrünen Birkenbaume,
in sieben Wochen dann, werde ich den Umhang mir holen.
Die Zeit ging ins Land und als die sieben Wochen um, allesamt
erwarteten ihn gar schon, jeder nach seiner Art, mit einem
Umhang über den Arm, als der alte, gebückte Baumgeist Fido,
wie gar aus einer Wolke heraus, wie schon zuvor, auf einmal
vor ihnen da stand. So meine lieben, fleißigen Leute, dann
will ich mir die Sache mal anschauen, sagte er mit so rauer,
verheißungsvoller, dunkler Stimme und er stakste von einem
prachtvollen Mantel, zu den anderen prächtigen Umhängen
und er musste sich gestehen, sie waren alle herrlich und auch
wunderschön gestrickt, es gab keine Fehler darin, einfach gar
traumschön. Doch sein zerfurchtes Gesicht verfinsterte sich
gar mehr und mehr und seine dicke Furche in seinem Gesicht
zuckte im Gleichklang seiner scharf blitzenden, dunklen Augen,
als er die so fabelhaften einzelnen perfekten Mäntel beäugte.
Als er doch zu der Siebten, am Ende Sitzenden der Gruppe kam,
jene so blasse, traurig drein kuckende Person, die ihm auf der
Rundbank im Hamburg im Hammer Thörls-Park anblickte,
hellte das Gesicht des alten Mannes sekundenschnell wieder
auf, er schaute sehr, sehr lange, eingehend und mit so gütigen
und gar so sanften Augen auf sie, die da so bedrückt dasaß.
Über ihrem Arm lag von ihr ein Umhang zwar geordnet, aber
doch ziemlich von ganz schlichter, gar einfacher Qualität, auch
schauten die darauf befindlichen Farbmuster blass und ein wenig
gar zerfranst und eigentlich auch wie zerlaufen aus, also schwer
zu erkennen, aber in sehr mühevoller, ehrlicher Arbeit entstanden.
So trat der alte Mann nun auf die junge, so traurig-kuckende
und gar auch völlig überraschten siebten Person zu und übergab
ihr den Beutel mit den sieben Goldklumpen, mit den Hinweis:
Du bist die Einzige von den sieben Personen hier, die es wirklich
ehrlich meint, deswegen sollst du auch mit Gold belohnt werden.
Doch alle anderen, die es mit List und Tücke versucht haben, mich
zu hintergehen, müssen weiterhin ihr Leben mühsam erarbeiten. Denn
all die Wollknäuel, die ich euch gab, waren wie auch von der Siebten,
von ganz minder und einfacher Qualität, doch ihr präsentiert mir die
prachtschönsten und farbenfrohsten Umhänge, somit habt ihr meine Wolle
wohlweislich gar ausgetauscht, um so an meine Goldklumpen zu kommen.
-..-
Jedoch ich gebe euch die Zeit und Chance zur Läuterung, ihr braucht
nicht zu verzagen, denn nach sieben arbeitsreichen Jahren, könnt ihr euch
dann noch einmal um mich herum, mit wahren Absichten gar scharen.
Am siebten Tage, im siebten Monat werde ich wieder bei euch erscheinen.
Aber gebt Acht, weder ein Umhang piekfein und besetzt mit Edelsteinen,
noch ein Umhang löchrig und zerrissen, wird die Lösung sein, das sollt ihr
noch wissen, so überlegt es euch gut, dazu braucht man keinen Mut, seit klug.
Denn einzig allein gar die Ehrlichkeit, sie belohnt euch Leut‘, so wie zuvor
auf der so uralten, magischen Birkenbank, im kleinen Thörlspark, in HH-
Hamm ihr Lieben, wie unser so ganz wahrhaftiges, ehrliches Fräulein Sieben.
Nur so könnt ihr siegen und findet auch Seelenheil und auf den letzten Weg
euren inneren Frieden. So die Sage, wie einst vor vielen, vielen Jahren, die
vor großer Gier, Habsucht und großer innere Unruhe möchte doch bewahren.
---...---
So merket, die Moral der Geschicht‘:
Wahrheit währt am längsten und bewahrt das wahre, innere Glück bei euch
und fördert die Harmonie.
-...-
Moin-Moin, KuddelAHH von de Woterkant.
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 *** Kuddels Erzählungen.

Ein Brunnen steht einsam und allein.. *** Kuddels Erzählungen.

Hamburg-Schwarzenberg: 
Ein Brunnen steht einsam und allein.
=::=
Ein Brunnen steht auf dem Berge,
einsam und allein, kaum einer hat
ihn jemals sprudeln gar gesehen.
Er steht so in der hintersten Ecke,
damit man ihn niemals je entdecke.
Selbst beim Feste, wie Kirmestrubel,
der Brunnen auch dann nicht sprudelt.
Er käme auch nicht gar zur Geltung,
dazu müsste er geholt sowohl werden,
aus seiner so schlafenden Versenkung.
--...--
Ein Platz in gar mitten der Stadt,
mit historischen Flair und Cafè's
schön und fein, da sollte nun auch
ein sprudelnder Brunnen gar sein.
Für Jung und Alt, ein kühles Nass
und gar ein erfrischender Anblick
in mitten von Harburg-Zentrum,
ein sprudelnden Brunnen und der
Lob wird dann so nie verstummen.
==::::==
Tschüs, Kuddel-Hamburg.
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Kuddel mit Bart.
 *** Kuddels Erzählungen.



Kurt Hoffmann - Thörlspark.





Kurt Hoffmann Hamburg. Thörlspark

Goldene Wiege, die Schatzsuche in Hamburg-Harburg.. *** Kuddels Erzählungen..... khAhh24


Kurt Hoffmann HH
 *** Kuddels Erzählungen.

Goldene Wiege, die Schatzsuche in Hamburg-Harburg.
==:::==
Am Rande der Haake, Harburgs Waldungen,
da gibt es ein gar so geheimes Fleckchen,
man nennt es gar, die 'Goldene Wiege' und
stets um Jahreswechsel so, am ersten Tage,
die gar so viele hunderte Jahre alte Sage.
 Ein jeder der die folgende Bedingung erfüllt,
ob sei er arm oder gar reich, in der Lage den
 Schatz, der dort verborgen, den Geistern gar
so nun dann an jenem Tage gar abzujagen.
Strauchdiebe hatten da ehemals Geschmeide
in einer puren, goldenen Wiege vergraben und
 von nun an, von Zauberwesen, wie gar Elfen,
 höllisch aufpassen und auch sich daran laben.
Nach uralter Legende müssten sich allerdings,
drei Brüder nur, allesamt Schneider, die sich
gar nie ernsthaft in den Haaren hatten, geben,
das wäre für jene Brüder ein wahrhafter Segen,
so könnten sie den unermesslichen Schatz heben.
Doch aufgepasst ihr Brüder, kein einzig Wort
lasset gar über die Lippen rollen, ansonsten die
so goldene Wiege, samt Geschmeide, bleibt für
 gar ein volles Jahr wieder für euch verschollen.

Das so graugelbe Hochhaus am Park. Kuddel-Erzählungen.... khAhh24


-
Fiktive Handlung.
-.-
Das so graugelbe Hochhaus am Park,
da wohnt die Auguste von Hohenstandt.
 
---......---
Das alte, graugelbe Hochhaus,
am Rande der alten Baumallee,
vis a vis am Hammerpark es steht,
am Fenster kaum ich Menschen
seh, dazu ist es kalt und nass; die
Mieter gar ziehen ein und ziehen
aus, so ohne Unterlass. Hier wohnt
auch die Auguste von Hohenstandt, die
sich plagt und das Tag für Tag, das
Gewerkel sie überhaupt nicht mag.
Ein jeder hier im Park-Hochhaus
 hinterlässt stets, so ist es Brauch,
unzählige Bohrlöcher, in vielen
Wänden ja auch. So ist es dann,
wie sollte es ja denn auch sein,
 jedes Gespräch, dann polternd
laut, oder gar lieblich säuselnd
und schwulstig fein, stetig zum
Nachbarn dringt es dort hinein.
Auch der Spritzputz am Balkon,
am Laubengang und der Fassade,
eigentlich im ganzen Haus, fällt
dieser Putz so in Brocken heraus.
Regen und der kalte Ostwind gar,
die durch die Wände und Ritzen
dringen, kleine Wasserbäche an
den Innenwänden herunterrinnen.
Das ist das graugelbe Hochhaus
vis a vis vom Hammer Park, so
direkt am idyllischen Ententeich,
am Rande einer wunderschönen
Baumallee, es gar zu restaurieren,
das graugelbe, alte Park-Hochhaus,
schafft der Besitzer wohl gar nie.
So rüttelt und schüttelt gar oft der
Ostwind an das alte Parkhochhaus,
gar garstig und so heftig der Sturm
es umweht; sich ein jeder so fragt,
wie lange das alte Park-Hochhaus,
am Hammer Park noch gar so steht.
Doch solange wohl noch ein Hauch
von Leben da weht, durch diesem
graugelben, so sehr betagtem Haus,
unweit etwa gar der Hammer Kirche,
solange gehen die Lichter dort gewiss
nicht aus. Solange dort somit gar die
Türen noch laut zuknallen, oder auch
knarrend, wie von Geisterhand sich
 hin und her gar so bewegen, solange
wird es dieses graugelben Hochhaus,
an der wohl grandiosen Baumallee,
vis a vis von so sonnigen Enten-Park,
auch noch tatsächlich lange Zeit geben.
Und unsere liebe Auguste von Hohenstandt
wird mit  all den vielen Unzulänglichkeiten,
weiter in diesem Hochhaus leben müssen, gar
und diese  Toll-Mieter dulden, das ist wahr.
-...-   
Moin-Moin, Kuddelahh von de Woterkant.   
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Das so graugelbe Hochhaus am Park von Kuddelahh.
 

Kurt Hoffmann - Thörlspark.



 
 

Mein Fenster zum Fleet. Bleichenbrücke 6.. *** Kuddels Erzählungen..... khAhh24


Mein Fenster zum Fleet,
Bleichenbrücke
in Hamburg, an de Woterkant.
--
Ich hatte nichts, aber ich war
jung und die Welt war so bunt,
damals in den Aufbaujahr 1960.
Wohnungen waren rar in dieser
Zeit, waren einfach zu wenig da.
So mietete ich mir nun gar in der
Stadt, so ganz superzentral, eine
kleine Unterkunft, erst einmal.
Ein Gründerhaus mit Sims und
auch Fries, wie liebte ich dies.
Vom Fenster aus schaute ich gar
zur Brücke hinab und zum Fleet,
auf weiße Schwäne und Enten ,
auf Boote und Schuten und vom
weiten hörte ich gar große Schiffe,
vom Hafen und der Elbe her tuten.
Es war wie ein winziges Paradies,
hier war nun mein kleiner Palast,
hier fühlte ich mich wohl, dachte,
hier könnt ich leben, ohne Unterlass.
Betriebsamkeit am Tag, ringsherum
und totale Geborgenheit in der Nacht.
Doch es kam wieder mal alles anders
als gedacht und bin aus meinem so
herrlichen Traum, gar schmerzlich,
krass aufgewacht. Oh Gott, oh Graus
wie schaut heut' mein Palais, meine Burg
mein schmuckes Haus, jetzt nach der
Grundsanierung aus. Dunkelbraun gar,
die Bleichenbrücke 6, entmenschlicht,
modern-steril, befremdend, blendet mir
die so blanke Glasfassade nun entgegen,
gar eine Entscheidung vom Architekten,
so äußerst riskant und auch verwegen, zum
Glück muss ich dort nicht mehr drin leben.
in diesem gigantischen Würfel aus Glas; einzig
an die Erinnerung, da werden die Augen nass.

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Tschüs, Kuddel-Hamburg.
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Kurt Hoffmann-Hamburg, beim Thörlspark. *** Kuddels Erzählungen.

 *** Kuddels Erzählungen.



Stubbenweihnachten. ANNO 1946 in Hamburg-Harburg. *** Kuddels Erzählungen..... khAhh24


 *** Kuddels Erzählungen.

Foto 1946/47
-.-
Anno 1943
-.-
Stubben-Weihnachten,
die Mutter und ihr kleiner Bub.
Weihnachten 1946 zu 1947 in Hamburg.
-.-
Die Mutter und ihr kleiner Bub, sie waren nun ausgebombt,
verloren gar in einer Nacht, Haus und Hof, verloren viele
 Freunde und Verwandte, von nun an gar lebten sie im
Miet-Zimmer, einer sehr alten und liebenswerten Fischerfamilie.
Dieses Zimmer war ehemals eine große Wohnstube, die jetzt gar
alle Funktionen vom Kochen über Baden, Schlafen und auch das
übliche Wohnen übernehmen musste. Dazu war es äußerst kalt,
 in diesem Raum, im Winter 1946 zu 1947, da in den zwei vorhandenen
Fenster, die vom Krieg zerstörten Glasscheiben, nur mit milchigen,
hauchdünnen, undurchsichtigen, zweilagigen Gummi ersetzt wurden.
 Diese Gummibespannung schützte zwar vor Wind, aber nicht vor
 der eisigen und so grimmigen Kälte von minus 20°. Da, wo sonst
ein herrlicher Stubenofen stand, hatte die  Zimmervermieterin einen
alten Küchen-Kohleherd hingesetzt, worauf die liebe Mutter versuchte,
 wenn sie dann Lebensmittel und Brennbares hatte, etwas zu kochen.
 Kohlen standen den beiden Armen leider nicht zu Verfügung, somit musste
 die brave Mutter mit Stubben,  also ausgegrabene Baumwurzeln heizen;
 die ihr die die Nachbarsfamilie  hin und wieder mal gar so zusteckte.
Das hatte dann wiederum zur Folge, das zwar das Süppchen irgendwann
warm war, aber die gesamte Stube vom Rauch der so schwer brennbaren
und durchnässten Baumwurzeln verqualmt war und die Fenster,
 trotz klirrender Frost, weit aufgerissen werden mussten, um wieder
einigermaßen atmen zu können. Genauso ein Tag war auch wieder der
"Heilige Abend 1946 zu 1947"!
Es war so bitterkalt draußen, wie auch in dieser so frostigen Stube,
sodass sich eine feste und glitzernde dicke Eisschicht auf der fast gesamten,
 inneren, putzlosen, ziegelroten, frostigen Fensterinnenwand gebildet hatte.
 Darauf beschloss die besorgte, fürsorgliche, gute Mutter, das letzte Geld
auszugeben und mit ihrem kleinen Bub, ins nahe gelegene Gasthaus zu gehen.
Einzig allein, dort wurde geheizt und die Zwei konnten endlich einmal auf einer
warmen Sitzbank Platznehmen und hinausschauen, durch ein eisfreies Fenster
und sich ein Heißgetränk bestellen, welches aus viel, viel heißem Wasser und
künstlichen Aroma-Extrakten bestand, um dann ein kleinwenig nun, den
Weihnachtsgedanken so nachzugehen. Nach etwa zwei kleinen Stunden des
Aufwärmens, in dem geheizten Gasthaus, gingen die Beiden, doch
eigentlich sehr zufrieden, durch den so tiefen Schnee stapfend, dann nach Hause.
Zwar ins so unendlich kalte Miet-Zimmer, ohne einen grünen Weihnachtsbaum,
ohne Kerzen und ohne Kuchen, Gebäck und Geschenke. Vielleicht ein wenig Brot
essend, mit selbst hergestelltem Schmalzaufstrich (Öl und Grieß mit Zwiebel in
der Pfanne erhitzend). Beleuchtet wurde die ganze, eigentlich so unendlich
traurige und so ungewöhnliche, eiskalte sibirische Szenerie, nur mit einer nackten,
diffusen Glühbirne, die von der Mitte der Stubendecke traurig herab hing und
auf einem wackligen und tristen Korbtisch schien,  aber mit dem Gedanken,
im Prinzip doch noch viel Glück gehabt, Wärme und etwas Heißes zu trinken
bekommen zu haben. Eigentlich doch ein kleines Wunder in dieser Zeit,
kurz nach der großen Zerstörung in unserem Lande. Glücklich mit diesen
 Gedanken, legten sie sich sehr, sehr zeitig, die Mutter und ihr kleiner Bub,
an diesem Heiligen Abend, wenig später, aber doch eigentlich gar zufrieden,
 in das relativ so wärmende Bett.
  Heiligen Abend 1946 zu 1947.
 
-.-
Tschüs, KuddelAHH von de Woterkant.    
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Kurt Hoffmeann - Tehörlspark.


Schorchtstraße Ecke Vierte Twiete
HH-Harbrg ANNO 1914
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Tschüs, Kuddel-Hamburg.
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Stubben = Wurzelstock, Baumstumpf.

 *** Kuddels Erzählungen.

Kurtsii

Kurt Hoffmann-Hamburg, beim Thörlspark.


Kurt Hoffmann Hamburg-Thörlspark