Das graugelbe Hochhaus am Hammerpark. khahh


Das graugelbe Hochhaus am Hammerpark.
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Fiktive Handlung.
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Das alte, graugelbe Hochhaus,
am Rande der alten Baumallee,
vis a vis am Hammerpark es steht,
am Fenster kaum ich Menschen
seh, es ist kalt und nass; die
Mieter ziehen ein und ziehen
aus, ohne Unterlass. Ein jeder
hinterlässt, so ist es Brauch,
unzählige Bohrlöcher, in vielen
Wänden auch. So ist es dann,
wie sollte es denn auch sein,
ein jedes Gespräch, polternd
laut, oder gar lieblich säuselnd
und schwulstig fein, stetig zum
Nachbarn dringt es dort hinein.
Auch der Spritzputz am Balkon,
am Laubengang und der Fassade,
eigentlich im ganzen Haus, fällt
dieser Putz in Brocken heraus.
Regen und der kalte Ostwind,
die durch die Wände und Ritzen
dringen, kleine Wasserbäche an
den Innenwänden herunterrinnen.
Das ist das graugelbe Hochhaus
vis a vis vom Hammer Park, so
direkt am idyllischen Ententeich,
Rande einer gar wunderschönen
Baumallee, es zu restaurieren,
das graugelbe, alte Hochhaus,
schafft der Besitzer wohl gar nie.
So rüttelt und schüttelt oft der
Ostwind an das alte Hochhaus,
gar garstig und heftig der Sturm
es umweht; sich ein jeder fragt,
wie lange dieses alte Hochhaus,
am Hammer Park noch so steht.
Doch so lange noch ein Hauch
von Leben da weht, durch diesem
graugelben, sehr betagtem Haus,
unweit gar der Hammer Kirche,
solange gehen die Lichter dort
nicht aus. Solange dort somit die
Türen noch laut zuknallen, oder
knarrend, wie von Geisterhand
sich hin und her gar so bewegen,
wird es dieses graugelben Hochhaus,
an der wohl grandiosen Baumallee,
vis a vis vom sonnigen Hammer Park
auch noch tatsächlich lange Zeit geben.
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Tschüß Kuddelahh.Hamburg.
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maik